Dietmar Teubert: Wider den Vergessen am Arbeitsmarkt

Dietmar Teubert

Dietmar Teubert

 

Verden/Landkreis (hm). Dietmar Teubert, SPD-Kommunalpolitiker in der Kreisstadt Verden und Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Landkreis Verden, wirbt für das Jahr 2016 für die Initiative "Wider den Vergessen am Arbeitsmarkt". "Wir brauchen eine Offensive zu Guter Arbeit. Hierzu sind offenkundig, neben der Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung sowie der Integration von zu- und eingewanderten Menschen, auf lokaler

 

Ebene immer wieder Dialoge mit allen Akteuren der Wirtschafts- und Arbeitswelt unumgänglich. Denn trotz und recht guten Arbeitsmarktdaten wachsen leider unaufhörlich die atypischen Beschäftigungsverhältnisse (Befristungen, Teilzeit-, Leih-, Zeitarbeit und Minijobs)," erklärt Sozialdemokrat und Gewerkschafter Teubert im Pressedienst der Kreis-SPD.

 

Er unterstreicht dabei, das Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Gute Arbeit dafür sorgen können, dass die regionale Wertschöpfung, die Beschäftigung und die Binnenwirtschaft für alle Menschen im Land gestützt wird. "Um eben diese hohe Motivation und das lobenswerte Engagement der Beschäftigten im Sinne von guten Perspektiven und ein gutes Leben zu unterstützen, zu fördern und auszubauen werben wir von der SPD-Arbeitnehmerorganisation für Dialoge zwischen Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften auf Landes- und regionaler Ebene",verdeutlicht Dietmar Teubert.

 

Damit wollen wir von der AfA auch ein besseres Verständnis für das Allgemeinwohl in den Regionen wecken. Die Bindung untereinander, im Sinne des staatlich garantierten Grundsatzes "Eigentum verpflichtet", stärken. Den Dialog aller Akteure verbindlich in eine dauerhaft, institutionelle Form gießen, hält Teubert für ein wichtiges Anliegen der SPD-Arbeitnehmerschaft.

 

Den Weg zu mehr demokratischer Teilhabe und Verantwortung lokal ebnen und damit die konkrete Beteiligung der Menschen ermöglichen, um so den sozialen Zusammenhalt zu stabilisieren, ist dabei ein AfA-Ansatz. Vorstellbar wären nach den Worten Dietmar Teuberts auch konkrete Zielvereinbarungen mit den Akteuren der Wirtschafts- und Arbeitswelt, gepaart mit einer regionalen Arbeitsweltberichterstattung durch das Land, findet Teubert.

 

Der AfA-Kreisvorsitzende räumt ein, dass einiges in der Vergangenheit bereits hin zur Guten Arbeit auf den Weg gebracht worden ist: Auf Landesebene das Tariftreue- und Vergaberecht, der Mindestlohn, Anti-Korruptionsmaßnahmen sowie auf Bundesebene der flächendeckende Mindestlohn und in Kürze hoffentlich das Gesetz zur Entgeltgleichheit und zur Einschränkung des Missbrauchs von Werkverträgen und mehr.

 

Dietmar Teubert bekräftigt weiter: "Um das Vertrauen der Menschen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie deren Familien in die soziale Sicherung insgesamt zu stärken, müssen die eingeschlagenen Wege konsequent fortgesetzt werden und durch verbindliche Dialoge hin zu konkreten Vereinbarungen auf Landes wie regionaler Ebene ergänzt werden".

 


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