Bernd Michallik fordert mehr Geld für Arbeitsmarktintegration

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Bernd Michallik

 

Langwedel/Landkreis (hm). Bernd Michallik, Kreisvorsitzender der SPD im Landkreis Verden, hat die Forderung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nach mehr Fördermittel zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt nachdrücklich unterstützt.

 

Bernd Michallik dazu konkret: "Wirksame Integration gelingt uns nur durch eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Wir brauchen deshalb konkrete Fördermöglichkeiten und zielgerichtete Maßnahmen für eine erfolgreiche Arbeitsmarktbeteiligung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern. Dafür brauchen wir mehr Geld. Die erforderlichen Mittel aus dem laufenden Haushalt des Bundesarbeitsministeriums zu schöpfen, ginge jedoch maßgeblich zu Lasten der Langzeitarbeitslosen. Das ist für die SPD im Landkreis Verden keine geeignete Option. Deshalb ist es folgerichtig und notwendig, dass Andrea Nahles von Finanzminister Schäuble zusätzliche Mittel für diese Zwecke einfordert", findet der SPD-Kreisvorsitzende.

 

Hiermit gelte es die Jobcenter vor Ort bei ihren Bemühungen zur Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Gerade mit dem Zugang zum Arbeitsmarkt sind wesentliche Zielsetzungen der Integration - wie zum Beispiel ökonomische Unabhängigkeit, soziale Teilhabe sowie Anerkennung und Beteiligung an der Gesellschaft - verbunden, erläutert Michallik.

 

Im Sinne sozialer Gerechtigkeit müsse verhindert werden, dass Asylbewerberinnen und Asylbewerber gegenüber anderen am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen in ein Konkurrenzverhältnis  geraten. "Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist eine zusätzliche Aufgabe, die zusätzliches Geld verlangt", stellt Bernd Michallik klar.

 

Deshalb ist es richtig, das Flüchtlinge in der Arbeitsmarktpolitik als zusätzliche Zielgruppe definiert und unterstützt werden. "Nur damit schaffen wir die erforderlichen Bedingungen für die Weiterentwicklung einer inklusiven Arbeitsmarktpolitik sowie einer Kultur der Integration. Hier müsse halt neue Schwerpunkte gesetzt werden", fordert Michallik abschließend.

 

 


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