Liebetruth zum heutigen Besuch des Bundesgesundheitsministers: Gröhe soll Einfluss nutzen

 

Dr. Dörte Liebetruth

 

Liebetruth zum heutigen Besuch des Bundesgesundheitsministers: Gröhe soll Einfluss nutzen
SPD-Landtagskandidatin Dörte Liebetruth begrüßt, dass Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) heute nach Dörverden kommt: "Trotz Generationswechseln in der Ärzteschaft die vier Arztsitze in Dörverden zu erhalten ist ein wichtiges Anliegen, das uns über Parteigrenzen hinweg verbindet."

 

Gleichzeitig macht Liebetruth deutlich: "Zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Dörverden ist es wichtig, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung endlich ihre Planungsbereiche verkleinert, damit Dörverden von allen Regelungen für schlechter versorgte Bereiche profitieren kann. Ich fordere Bundesminister Hermann Gröhe auf, seinen Einfluss auf die Kassenärztliche Bundesvereinigung zu nutzen, damit eine bedarfsgerechte Versorgung in Dörverden erreicht werden kann. Wenn die Kassenärztliche Bundesvereinigung nicht umgehend handelt, muss Minister Gröhe Konsequenzen ziehen: Wenn die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen nicht funktioniert, muss die Politik handeln.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt ist dazu bereit, wie sie kürzlich in Verden deutlich gemacht hat. Auf Bundesebene muss entschieden werden, dass die Politik bei Versagen der Selbstverwaltung entsprechende Handlungsmöglichkeiten bekommt. Hier kann Bundesminister Gröhe viel für die hausärztliche Versorgung in Dörverden und anderswo im ländlichen Raum tun."  Bisher gehören Dörverden und Verden zu einem Planungsbereich; aufgrund der besseren hausärztlichen Versorgung in Verden erscheint die Versorgung in Dörverden statistisch ausreichend. Die Kassenärztliche Vereinigung hat den gesetzlichen Auftrag, die hausärztliche Versorgung sicherzustellen.

Als Sozial- und Gesundheitsausschuss-Vorsitzende des Kreistages hatte Dörte Liebetruth im Mai dieses Jahres einen Bericht zur Situation der kassenärztlichen Versorgung im Landkreis Verden auf die Tagesordnung gesetzt. Über Parteigrenzen hinweg waren sich die Ausschussmitglieder einig, dass die derzeit vier Arztsitze in Dörverden gehalten werden müssen. Auf Dörte Liebetruths Nachfrage hin hatte die Kassenärztliche Vereinigung zugesagt, notfalls selbst Ärzte anzustellen, wenn Ärzte nur im Angestelltenverhältnis in Dörverden arbeiten möchten und kein anderer Arzt sie anstellen sollte.

Bereits vor der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses hatte sich Dörte Liebetruth insbesondere vor Ort in Dörverden informiert. Die seit Jahrzehnten in Westen bestehende Praxis war bereits geschlossen worden. Die zwei Hausarztpraxen in Dörverdens Ortsmitte sind ebenfalls mittelfristig von der Schließung bedroht, wenn sich keine Nachfolgeregelung findet. Die SPD-Kreistagsfraktion wird das Thema hausärztliche Versorgung im Landkreis Verden weiter verfolgen; Dörte Liebetruth hat angekündigt, auch als Landtagsabgeordnete "dranbleiben" zu wollen.

 


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