Alle Einrichtungen der Kreis-AWO schreiben schwarze Zahlen

 

Fritz-Heiner Hepke

 

Uphusen/Landkreis (hm). Dietmar Rüster, Vorsitzender der AWO-Uphusen, konnte am Donnerstagabend den Kreisausschuss der Arbeiterwohlfahrt und den AWO-Kreisvorstand mit Fritz-Heiner Hepke an der Spitze zu einer gemeinsamen Arbeitstagung in den Räumen der Begegnungsstätte der AWO-Uphusen begrüßen. Dabei stellte Rüster eingangs nicht nur die Begegnungsstätte, sondern auch die vielfältigen Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt vor Ort vor. Weiter sprach sich Dietmar Rüster für eine

 

engere Zusammenarbeit aller AWO-Gremien in Landkreis Verden aus, um Erfahrungen zu bündeln sowie gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen.

Dem Kreisausschuss gehören die Delegierten aus allen Ortsvereinen der Arbeiterwohlfahrt im Landkreis Verden an. Er ist das höchste AWO-Gremium zwischen den AWO-Kreiskonferenzen, die alle vier Jahre stattfinden.  Begonnen wurde mit einer Debatte über den Jahresabschluss 2017 des AWO-Kreisverbandes und der Vorstellung des Wirtschafts-planes 2018 des anerkannten Wohlfahrtsverbandes durch AWO-Kreisgeschäftsführerin Dagmar Guse und Fritz-Heiner Hepke.

Dabei stellte Dagmar Guse heraus, dass im Jahr 2017 mittlerweile nicht nur  alle Einrichtungen des AWO-Kreisverbandes schwarze Zahlen geschrieben haben, sondern das diese erfreuliche Entwicklung auch im ersten Halbjahr 2018 fortgesetzt wurde. Besonders erfreulich sei das Geschäftsjahr 2017 bei den AWO-Sozialkaufhäusern in Bassen und Verden sowie bei der Einrichtung "Essen auf Rädern" in der Gemeinde Dörverden verlaufen. Dort konnte deshalb auch vor kurzem ein neues Transportfahrzeug in Betrieb genommen werden, ergänzte der ehrenamtliche Geschäftsführer Anton Werle. Klar, das der Jahresabschluss 2017 und der Wirtschaftsplan 2018 an Hand dieser Zahlen und Fakten von den Delegierten wohlwollend zur Kenntnis genommen und mit Beifall bedacht wurde.

Anschließend wurde über die Auswirkungen der neuen EU-Datenschutzverordnung auf die Ortsvereine und den AWO-Kreisverband informiert. Dabei brachte Fritz-Heiner Hepke seinen Unmut über deren überbürokratische Ausgestaltung zum Ausdruck, was bei vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu Recht für Frust sorge. Hepke richtete für den AWO-Kreisverband die Forderung an den Gesetzgeber, dieser möge gerade für kleinere Organisationen einige der bürokratischen Auswüchse nochmals überdenken.

Da die Arbeiterwohlfahrt im Jahr 2019 ihr 100jähriges Jubiläum begeht, wurde in Uphusen auch bereits jetzt über die Ausgestaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten im Landkreis Verden gesprochen. Der Verdener Uwe Hannenberg wurde beauftragt, in der Kreisstadt Verden das Umfeld für eine größere öffentliche Festveranstaltung der AWO zu erkunden. Dagmar Guse dazu: "Wir freuen uns schon jetzt auf ein tolles Jubiläumsjahr und stehen für Fragen und Anregungen dazu gerne zur Verfügung".

AWO-Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke ließ nicht unerwähnt, dass die AWO auch im Landkreis Verden mit dem 100. Jubiläum auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, die viele wichtige Meilensteine und einen Reichtum an Expertise für sozialpolitische Themen hervorgebracht habe. Fest stehe bereits, dass der AWO-Kreisverband gemeinsam mit dem AWO-Bezirksverband Hannover am 29. Juni 2019 im Heidepark Soltau ein großes Sommer-fest feiern und die AWO-Vielfalt präsentieren werde. Erwartet werden dazu cirka 5 000 Teilnehmer.

 


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