Fritz-Heiner Hepke: Rentenpaket ist Schritt in die richtige Richtung

 

Fritz-Heiner Hepke

 

Verden/Landkreis (hm). Fritz-Heiner Hepke, AWO-Kreisvorsitzender und SPD-Sozialexperte, hat das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) jüngst vorgelegte Rentenpaket "als Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet.

 

"Immerhin bringt der Bundesarbeitsminister mit seinem Rentenpaket zentrale rentenpolitische Verbesserungen auf den Weg. Zum einen müss der weitere Verfall des Rentenniveaus gestoppt werden und zum zweiten wurde deutlich, dass die kapitalgedeckte Alterssicherung keine verlässliche Alternative ist. Immerhin sank das Rentenniveau in den letzten 15 Jahren, trotz der kräftigen Rentenanpassungen der vergangenen Jahre, um rund zehn Prozent. Dieser Trend muss gestoppt werden. Die AWO sieht die Lösung darin, mittel- und langfristig die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung wieder zu stärken. Die doppelte Haltelinie kann deshalb nur ein erster wichtiger Schritt sein", kommentiert Fritz-Heiner Hepke im Pressedienst des AWO-Kreisverbandes.

Er bezeichnet es weiter als richtig, dass die Leistungen bei Erwerbsminderung ausgebaut werden sollen. Schließlich sei die Erwerbsminderung in den letzten Jahren immer mehr zu einem Armutsrisiko geworden. Allerdings dürfen die heutigen Erwerbsminderungsrentnerinnen und Rentner nicht länger außen vor bleiben, fordert Fritz-Heiner Hepke auch in seiner Eigenschaft als SPD-Sozialpolitiker. Es müsse auch für diesen Personenkreis Leistungsverbesserugen geben.

Außerdem klafft bei dem Mütterrenten aktuell immer noch eine Gerechtigkeitslücke zwischen den Mütterrenten für vor bzw. nach 1992 geborene Kinder. Diese Gerechtigkeitslücke muss für alle Mütter gleichermaßen geschlossen werden, betont der AWO-Kreisvorsitzende.

Nach Hepkes Ansicht müssen die Mütterrente außerdem in vollem Umfang aus Steuermitteln finanziert werden, denn Kinderer-ziehung sei eine Aufgabe von gesamtgesellschaftlcher Bedeutung. Letztlich gilt es auch, das Problem der nicht ausreichenden sozialen Absicherung im Alter bei Niedriglohnempfängern zu lösen, unterstreicht Hepke abschließend.

 


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