143 Kreisverdener waren als Transportfahrer in Zielona Gora/Grünberg

 
 



Verden (hm). Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden), zu der Vize- Vorsitzender Heinz Möller, zahlreiche Gäste begrüßen konnte, überbrachte Möller am Freitagabend im Restaurant "Verdener Wappen" vom Stadtpräsidenten Zielona Goras, Janusz Kubicki, vom Leiter des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land), Präsident Zbigniew Pedzinski, sowie von Magdalena Plarre vom polnisch-deutschen

 

Freundeskreis in Grünberg, herzliche Grüße und Dankesworte für die 24 DPG-Hilfstrans-porte in den letzten anderthalb Jahren in die polnische Partnerregion.

Diese Transporte sind auch im Jahr des 25jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Zielona Gora und Verden beispielgebend für eine gelungene Freundschaft über die Grenzen hinweg, betonte Möller weiter. Die Stadt Grünberg unterstützt diese Aktionen mit jährlich 4 500 Euro für Unterbringung und Betreuung des DPG-Teams vor Ort.

Mgr. Zbigniew Pedzinski hofft, dass die zahlreichen Institutionen und bedürftigen Familien in der polnischen Partnerregion auch künftig mit Hilfe aus Verden rechnen können. In den letzten anderthalb Jahren 2017/18 seien 143 Transportfahrer in Grünberg und umzu gewesen, informierte Möller. Der fleißigste sei 2017 Pawel "Paule"  Maksymowicz gewesen, der deshalb auch als Fahrer des Jahres 2017 ausgezeichnet worden ist. Der DPG-Transportleiter freute sich darüber, dass trotz des immer größer werdenden Verkehrsaufkommens, Staus und vielen Baustellen auf den Autobahnen im Berichtszeitraum alle Aktionen unfallfrei verlaufen sind.

Das Grünberger Bezirkskrankenhaus und Hospiz, die Klinik für geistig schwerstbehinderte Menschen in der f Kreisstadt Meseritz sowie die katholischen Hilfsorganisationen Sw. Brata Krystyna in Landsberg an der Warthe/Gorzow Wielkopolski, in der pommerschen Landgemeinde Brotzen/Broczyno und der Kreisstadt Wollstein/Wolstyn konnten sich erneut über zahlreiche Spendenlieferungen freuen.

Besonders wichtig seien in der Nervenklinik in Meseritz/Miedzyzzecz auch immer die tonnenschweren Lebensmittelspenden des Verdener Unternehmens Mars gewesen. Letztlich habe die DPG-Verden erneut Zeichen als Botschafter der Verdener Partnerregion gesetzt, so Möller, der allen Spenderinnen und Spender vor Ort und den vielen Sponsoren für die nachhaltige Unterstützung dankte.

Zahlreiche Gäste konnte die DPG-Verden auch auf ihren Kulturveranstaltungen begrüßen. Die Dia-Schauen über Land und Leute in Polen von Magister Jerzy Bielerzewski aus Zielona Gora sowie der aus Danzig stammenden Künstlerin Anna Tabor erfreuen sich immer größerem Zuspruch und sollen deshalb auch im Jahr 2019 fortgesetzt werden. Erstmals wird die DPG aber am 5. Oktober einen Theaterabend aus Anlaß der 25jährigen Partnerstadt mit Grünberg bieten, wobei Bürgermeister Lutz Brockmann mit einem Grußwort dabei ist, so Möller.

Anschließend stellte DPG-Finanzverantwortlicher Uwe Hannenberg der DPG-Jahreshauptversammlung den Kassenbericht 2017 sowie den Wirtschaftsplan 2018 vor. Er sprach dank der zahlreich eingegangenen Spenden von einer stabilen Kassenlage, die die Durchführung weiterer DPG-Hilfstransporte bis zum Septenber 2018 ermögliche. Die Revisioren Dietmar Teubert und Rolf Liebling bestätigten eine ausgezeichnete Kassenführung von Uwe Hannenberg. Aufgrund der überzeugenden Berichte beantragten Teubert und Liebling die Entlastung des gesamten Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde. Ebenso einstimmig wurde die DPG-Satzung auf Wunsch des Finanzamtes in einigen Punkten geändert, um weiterhin der Gemeinnützigkeit zu genügen.

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.