Kreis-SPD will innerparteiliche Bildungsarbeit forcieren - Dr. Kathrin Packham referierte

 

Dr. Kathrin Packham

 

Verden/Landkreis (hm). Auf einer parteiöffentlichen Jahresabschlusskonferenz bei Glühwein und Punsch im Rahmen einer erweiterten Kreisvorstandssitzung konnte SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik am Dienstagabend viele interessierte Sozialdemokraten aus allen SPD-Orts-vereinen im Landkreis Verden im Gasthaus Klenke in Langwedel begrüßen.

 

Begonnen wurde die Tagung mit Rückblicken auf den jüngsten 3. Offenen Mitgliederabend zur Erneuerung der SPD sowie auf die Ergebnisse des SPD-Bezirksparteitages in Ritterhude, wo Michallik erneut zum Finanzverantwortlichen der nord-niedersächsischen Sozialdemokraten gewählt worden ist. Außerdem gehören aus dem Landkreis Verden auch in den nächsten zwei Jahren SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Dörte Liebetruth und Richard Eckermann dem SPD-Bezirksvorstand an.

Auf dem 3. Offenen Mitgliederabend habe es gute Diskussionen und etliche Vorschläge zur Erneuerung der SPD gegeben, resümierte Michallik zufrieden. Deshalb soll diese Veranstal-tungsform auch 2019 fortgesetzt werden. Gut gelaufen sei für die Kreis-SPD auch der SPD-Bezirksparteitag in Ritterhude, zumal dort alle Kandidaturen aus dem Landkreis Verden bereits im ersten Wahlgang erfolgreich waren.

Danach referierte Dr. Kathrin Packham (Oyten)  über die umfangreichen Fortbildungsangebote innerhalb der SPD. Dabei nannte sie Qualifizierung auch im Bereich des bürgerschaftlichen ehrenamtlichen Engagements einen wichtigen Faktor. Deshalb warb Dr. Packham dafür, dass die Kreis-SPD gerade für ihre jüngeren Mitglieder künftig sowohl inhaltliche als auch methodische Fortbildungen anbietet. "Es wird sich herausstellen, dass es ein Pluspunkt ist, wenn Mitglieder fortgebildet und mit Argumenten versorgt werden", betonte die Rednerin.

Gerade vor Ort sieht Kathrin Packham unter den SPD-Mitgliedern viel Potential für solche Bildungsangebote. Begonnen werden soll damit bereits im Frühjahr 2019 mit einem Seminar zu europapolitischen Themen. Abschließend wurde Kathrin Packham einstimmig zur Bildungs-beauftragten der Kreis-SPD gewählt.

Anschließend hatte SPD-Mitgliederbeauftragter Marcus Neumann (Oyten)  das Wort. Er berichtete über konstante Mitgliederzahlen, wobei die SPD im Landkreis Verden im Bezirksvergleich im Altersdurchschnitt deutlich den jüngsten Mitgliederbestand habe. Danach begrüßte Verdens SPD-Chef Gerard-Otto Dyck für die Kreis-SPD das aktuell von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey vorgestellte Konzept zum Jugendfreiwilligenjahr. Danach sollten nach Dycks Darstellung die bewährten Angebote für ein Freiwilliges Soziales Jahr und ein Freiwilliges Ökologisches Jahr ausgebaut werden. Auch der Bundesfreiwilligendienst soll weiterentwickelt werden.

Dycks Bewertung zu den künftigen Freiwilligendiensten: "Was gut ist, soll noch besser werden. Mit einem Rechtsanspruch auf Förderung der Freiwilligendienst-Vereinbarungen und mehr Geld für die Freililligen wird erreicht, dass jede und jeder, die oder der ein freiwilliges Jahr machen möchte, dies auch tun kann. Die SPD setzt damit auf Freiwilligkeit und Überzeugung. Das ist die fortschrittliche sozialdemokratische Antwort auf rückwärtsgerichtete Pflichtdienstdebatten".

Als besonders wichtig sieht es SPD-Kreistagsabgeordneter Dyck an, dass auch für Wertschätzung und Anerkennung der Freiwilligen gesorgt wird, zumal ein Zertifikat über das Jugendfreiwilligenjahr künftig bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst berücksichtigt werden kann und die Länder und Hochschulen Bonus-regelungen für Studierende ermöglichen sollen.

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.