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14. August 2018: Bernd Michallik sieht Dienstpflicht der CDU als Gespensterthema im Sommerloch

SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik hat die von der CDU geforderte allgemeine Dienstpflicht für alle jungen Männer und Frauen im Pressedienst der Kreis-SPD als „ein Gespensterspuk für das Sommerloch“ bezeichnet.

Bernd Michallik zu diesem Thema konkret: „Mit dem Herzen bin ich sehr dafür, dass es ein verpflichtendes Engagement aller jungen Leute, ob männlich oder weiblich, für ein Jahr am Gemeinwohl und am gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt. Dies aber in anspruchsvoller und motivierender Form. Ohne diese Qualitäten geht diese Verpflichtung nämlich nach hinten los. Die jungen Menschen hätten dann mit Recht das Gefühl, dass ihnen ein Jahr an Lebens-, Bildungs- und Arbeitszeit mal eben geklaut würde“.

Für SPD-Mann Michallik macht „Gammeldienst“ ohne konkrete Weiterentwicklung für die jungen Menschen jedenfalls keinen Sinn, er schädigt dann sogar die Wirtschaft und ihre Fachkräftebedarfe und ist bei über 700 000 jungen Leuten immens teuer.

Was die CDU jetzt losgetreten habe, so Bernd Michallik weiter, sei deshalb so lange eine Gespensterdebatte für das Sommerloch, so lange es CDU und CSU nicht einmal hinbekommen, den Bundesfreiwilligendienst attraktiver zu gestalten und die Zahl von 39 000 jungen Menschen im Bundesfreiwilligendienst spürbar zu erhöhen.

SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik rät deshalb den CDU-Sommerlochexperten: „Statt großer Worte und viel konservativem Geschnacke deshalb lieber konkrete Taten und Verbesserungen dort, wo wir deutlich etwas ausbauen und verbesern können“.

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