Verden/Landkreis (hm). Gleich mit zwei Hilfstransporten voller Sachspenden startete die Ukraine- und Polenhilfe der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) in den Monat März. Davon ging der Haupttransport mit vier Fahrzeugen in Verdens polnische Partnerstadt Zielona Gora/Grünberg in Schlesien und ein weiterer Lkw überbrachte dringend benötigte Hilfsgüter in die pommersche Stadt Tempelburg/Czaplinek.  

Die DPG-Crew um DPG-Transportleiter Heinz Möller, Peter Rynkiewicz, Erich Rottmann, Anton-Toni Werle, Heinrich Habighorst, Peter Sartisson, Alfred Lindhorst sowie Dariusz Grozdziej hatte kräftig in die Hände gespuckt, um die tonnenschweren Ladungen an Sachspenden auf den Weg ins frühlingshafte Polen zu bringen. Unterstützt wurde die DPG-Aktion mit nennenswerten Geldspritzen von der Kreisbaugesellschaft, Eberhard Just, Kirsten Baake Regina Vesper, Matthias Knack sowie Frank Scharhausen zur Deckung der Spritkosten, so ein dankbarer Transportleiter Heinz Möller. Besondere Freude löste in Grünberg diesmal eine tonnenschwere Lebensmittelspende und Kinderleckereien des Verdener Unternehmens Mars aus. Diese Gaben gingen an Armenküchen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Verdens Partnerstadt.

Insbesondere mit neuwertiger Bekleidung für alle Altersschichten wurden diesmal Alten- und Obdachlosenheime, Behindertenbetreuungseinrichtungen und Frauen- und Kinderschutzhäuser bedacht. Ferner gingen diese Sachspenden an die Betreuungsläden des polnischen Komitees für Soziale Hilfen für bedürftige Menschen in der gesamten Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land), an Einrichtungen des polnischen Caritasverbandes in Pommern/Pomorski sowie direkt an bedürftige Bevölkerungskreise und Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Auch kleine Haushaltsgeräte fanden erfreute Abnehmer. Dies gilt auch für die medizinischen und orthopädischen Versorgungsgüter wie Rollstühle, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühle, Badewannenlifte, Hörgeräte,Windeln (Pampers) sowie Reha-Geräte, worüber sich Krankenhäuser, Hospize und Sozialstationen freuten. Die meisten Sachspenden hatten diesmal über 200 Einzelspender an der Verdener DPG-Sammelstelle, die DRK-Kleiderkammer in Hoya,  das AWO-Sozalkaufhaus in Oyten-Bassen, Anne und Dr. Hans-Michael Künnemeyer aus Thedinghausen sowie der Fair-Laden Vielfalt in Hülle und Fülle in Fischerhude  zur Verfügung gestellt oder organisiert.

Die Direktorin des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuskie, Mgr. Beata Stankiewicz, und DPG-Transportleiter Heinz Möller sagten allen Spenderinnen und Spendern aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, Nienburg, dem Heidekreis und der Stadt Bremen herzlichen Dank für die zur Verfügung gestellten Waren.

Direktorin Stankiewicz brachte die Hoffnung zum Ausdruck, auch im weiteren Verlauf des Jahres 2026 von der DPG-Verden unterstützt zu werden und schilderte eindrucksvoll die sozialen Brennpunkte in der Woiwodschaft Lubuskie sowie die krassen Mängel im Sozial- und Gesundheitswesen und die Notwendigkeit der Hilfsmaßnahmen für die Kriegsflüchtlinge. 

Wer helfen möchte, kann dies auch mit einer Spende auf das DPG-Konto bei der Kreissparkasse Verden, IBAN:DE82 2915 2670 0010 405769, BIC: BRLAD21VER, unter dem Stichwort Hilfstransporte tun.

Es war der bereits 77. Hilfstransport im Rahmen ihrer Ukraine-Hilfsaktionen, den die DPG-Verden seit Frbruar 2022 auf die Beine gestellt hatte. Gesamtwert der Sachspenden aus der hiesigen Region rund 3 380 000 Euro und einem Gesamtgewicht von 456 Tonnen.