Verden. Das Gesicht des historischen Fischerviertels könnte sich in den kommenden Jahren verändern. Am Montag, den 17. August 2026, haben der Fraktionsvorsitzende Carsten 
Hauschild und die Ausschussmitglieder des Ausschusses für Straßen und Stadtgrün Claudia 
Lange und die Kandidierenden der SPD ausführlich informiert. Auf der Tagesordnung standen die wegweisenden Sachbeschlüsse des Ausschusses für eine Reihe von städtebaulichen 
Großprojekten, die von der Infrastruktur bis zum Hochwasserschutz reichen.

Im Zentrum des Treffens der SPD-Fraktion stand der geplante Neubau der Südbrücke. Zitat: Das bestehende Bauwerk ist marode und kann die modernen Verkehrslasten kaum noch 
tragen. Nun sollen die Weichen für die neue Brücke gestellt werden, so berichtet Carsten 
Hauschild. Hier wurde auch nochmal sehr deutlich gemacht, dass eine Behelfsbrücke, über  die Aller für Fußgänger und Radfahrer während der Bauzeit die Erreichbarkeit der Innenstadt über den Klusdamm erhalten bleiben soll.

Eng damit verknüpft ist das Parkraumkonzept für das Viertel. Während das alte marode 
Parkhaus abgerissen werden muss und hier während der Bauphase die Baustelleneinrichtung platziert werden muss, ist allen Teilnehmern klar, dass ein Neubau eines Parkhauses nach der Fertigstellung der Südbrücke wieder an gleicher Stelle den Parkdruck in der Süderstadt nehmen muss. Um den Wegfall von Stellflächen während der einjährigen Bauphase abzufedern, wurden den Teilnehmern die Ideen über die zeitnahe Einrichtung von Ersatzparkplätzen im direkten Umfeld vorgestellt.

Neben dem Autoverkehr liegt ein weiterer Fokus auf der Aufwertung des Naherholungsraums.
Claudia Lange berichtet, dass der geplante Ausbau des ALLER-Uferwegs durchgängig
barrierearm Fußgängern und Radfahrern mehr Raum bieten und die Aufenthaltsqualität direkt 
am Wasser steigern soll.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Planer ist der Sicherheitsaspekt an der Aller. Der 
Hochwasserschutz im Fischerviertel soll durch moderne und teils mobile Barrieren realisiert werden, um das historische Viertel vor den zunehmenden Extremwetterereignissen zu 
schützen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Blick auf die Aller und die Allerwiesen 
nicht dauerhaft verbaut werden soll.