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DPG Febrauat 2023 Foto: DPG Anton-Toni Werle
Das DPG-Team um Heinz Möller mit den polnischen Freunden beim Abendessen in der Sozialstation in Zielona Gora/Grüberg.

13. Februar 2023: Ukraine- und Polenhilfe der DPG-Verden startet mit Großtransport ins winterliche Polen

Verden/Landkreis (hm). Mit einem Hilfstransport voller Sachspenden ist am Wochenende die Ukraine- und Polenhilfe der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) in das Transportjahr 2023 gestartet. Ziel war diesmal Verdens polnische Partnerstadt Zielona Gora/Grünberg im historischen Schlesien.

Die DPG-Crew un Transportleiter Heinz Möller, Erich Rottmann, Peter Rynkiewicz, Pawel Maksymowicz, Anton-Toni Werle, Sigrid Teubert und Heinrich Habighorst hatte kräftig in die Hände gespuckt, um die tonnenschweren Ladungen an Sachspenden auf den Weg ins eiskalte und winterliche Polen zu bringen. Von dort ging ein Großteil der Sachspenden bereits am Sonnabend direkt in die Ukraine. Es war bereits der 19. Hilfstransport im Rahmen ihrer Ukraine-Hilfsktionen, den die DPG-Verden seit Februar 2022 auf die Beine gestellt hatte.

Gesamtwert der Sachspenden aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, Heidekreis, Nienburg, Diepholz und der Stadt Bremen bisher rund 860 000 Euro und einem Gesamtgewicht von 134 Tonnen. Unterstützt wurde die DPG-Aktion am Wochenende mit nennenswerten Geldspritzen zur Deckung der Spritkosten von der Kreisbau Verden, Bürgermeister Lutz Brockmann, Karin Hanschmann und Kirsten Baake. Auch die helfenden Hände von Uwe Kopelke, Alfred Lindhorst und Peter Sartisson trugen zum Gelingen des Großtranportes bei.

Insbesondere mit Winterbekleidung für alle Altersschichten wurden diesmal Alten- und Obdachlosenheime, Behindertenbetreuungseinrichtungen und Frauen- und Kinderschutzhäuser bedacht. Ferner gingen diese Sachspenden an die Betreuungsläden des polnischen Komitees für Soziale Hilfen für bedürftge Menschen in der gesamten Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land) sowie direkt an bedürftige Bevölkerungskreise und die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Für die Kriegsflüchtlinge waren auch eine tonnenschwere Lebensmittelspende des Verdener Unternehmens Mars, Hygieneartikel und Babykost bestimmt, so Heinz Möller in seinem Bericht.

Auch kleinere Haushaltsgeräte fanden erfreute Abnehmer. Dies gilt auch für die medizinischen und orthopädischen Versorgungsgüter wie Rollstühle, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühle, Badewannenlifte, Hörgeräte, Windeln (Pampers) sowie Reha-Geräte, worüber sich Krankenhäuser, Hospize, Sozialstationen und die Empfänger in der Ukraine freuten. Die meisten Sachspenden hatten diesmal das Verdener Unternehmen Mars, das Sanitätshaus Müller, Anne und Dr. Hans-Michael Künnemeyer aus Thedinghausen, Katharina und Daniel Weßlowski aus Achim und die AWO-Sozialkaufhäuser in Verden und Oyten-Bassen zur Verfügung gestellt oder organisiert.

Die Leiterin des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuslkie, Mgr. Beata Stankiewicz, und DPG-Transportleiter Heinz Möller sagten allen Spenderinnen und Spendern herzlichen Damk für die zur Verfügung gestellten Waren. Beata Stankiewicz brachte die Hoffnung zum Ausdruck, auch im weiteren Verlauf des Jahres 2023 von der DPG-Verden unterstützt zu werden und schilderte eindrucksvoll die sozialen Brennpunkte in der Woiwodschaft Lubuskie sowie bei den Hilfen für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

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