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SPD-PM Energiewende vor Ort Foto: SPD OV Verden
SPD-PM Energiewende vor Ort

8. Dezember 2023: SPD-PM Energiewende vor Ort

Eine sozialverträgliche Energiewende mit den Menschen - Im Gespräch mit der Klimaschutz- und energiepolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Wie gelingt die Energiewende vor Ort? Darüber sprach die SPD Verden in einer öffentlichen Veranstaltung mit der Klimaschutz- und energiepolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nina Scheer. Nachdem sich Deutschland verpflichtet hat bis 2045 klimaneutral zu sein, ist die Energiewende der Schlüssel um die Treibhausgasemissionen zu senken.

Zu Beginn gab es durch die Klimaschutzmanagerin der Stadt Verden Lisa Pischke einen Überblick über die energiepolitischen Maßnahmen der Stadt Verden. So ist Verden niedersachsenweit beispielsweise eine Pionierin in Sachen Kommunaler Wärmeplanung. Das Ziel dabei ist eine flächendeckende Wärmeplanung, die auf den jeweiligen Ort angepasst ist und den Weg hin zu einer kosteneffizienten und klimafreundlichen Wärmeversorgung einleitet.

Nach einem Impulsvortrag von Nina Scheer, in dem sie auf die unterschiedlichen Bereiche der Energiewende einging, stellte sie sich den Fragen der Teilnehmenden. Das ging über vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) zur Möglichkeit der Nutzung von Geothermie bis hin zur sozial verträglichen Energiewende.

Beim GEG erläuterte Nina Scheer die 4 Kernpunkte der Überarbeitung des Gesetzes: 1. Es gibt nun eine bessere Verzahnung mit der kommunalen Wärmeplanung - das erleichtere die Arbeit in den Kommunen. 2. Die Mieterschutzregelung sei ein wichtiger Schritt, denn das bedeutet, dass sich durch den Einbau einer neuen Heizungsanlage die monatliche Miete um maximal 50 ct/qm erhöhen darf. 3. Die Technologische Bandbreite wird gefördert. So muss je nach Einzelfall geklärt werden, welche Technologie am besten passt. 4. Breitere Förderkulisse, denn statt zu vieler Vorgaben, ist es der SPD wichtig, mehr zu ermöglichen, so Nina Scheer.

Außerdem sei hervorzuheben, dass die Umstellung auf eine klimaneutrale Heizung langfristig erfolgen soll. Nina Scheer betonte, dass bestehende Heizungen weiterhin betrieben werden und auch kaputte Heizungen weiterhin repariert werden können. Mit Blick auf die künftige Preisentwicklung von Öl und Gas, ist der Einsatz von erneuerbaren und bezahlbaren Wärmequellen also auch aus einem anderen Blickwinkel sinnvoll.

„Die Energiewende und der Klimaschutz kann mit den Menschen und sozialgerecht gelingen“, machte Lutz Brockmann deutlich. Um Menschen mitzunehmen, sind Veranstaltungen wie diese wichtig, denn sie helfen dabei zu informieren und Fragen und Ängste aus dem Weg zu räumen, fasst die Vorsitzende Özge Kadah zusammen. So wurde im Hinblick auf den Verdener Weg im Bereich der Energiewende eine weitere Veranstaltung im nächsten Jahr vereinbart.

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